Es handelt um ein einjähriges Vollzeitstudium für bildende und angewandte Kunst, in dem grundsätzliche Gestaltungskenntnisse vermittelt werden. Mit dem Vorstudium, angelehnt an die Bauhauslehre und speziell den entsprechenden Vorkurs, wollen wir vorbereiten auf ein künstlerisches Studium und die Chancen der Bewerbungen aus Mecklenburg-Vorpommern an staatlichen künstlerischen Hoch- bzw. Fachhochschulen für die jungen Leute erhöhen. Gleichzeitig ist es ein Orientierungsjahr für die IJungen Leute, in dem auch überprüft werden kann, ob der erwählte Berufswunsch auch den Fähigkeiten entspricht.


Die interessierten Jugendlichen kommen mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen sowohl im handwerklichen Vermögen als auch bei den künstlerischen Grundlagen aus der Allgemeinbildenden Schule. Um eine Chancengleichheit herzustellen bietet die kunstschule rostock dieses komprimiertes Ein-Jahres-Studium an.Das Bauhaus entwickelte am Anfang des 20. Jahrhunderts solch eine künstlerische Vorausbildung, die sich unmittelbar vor das eigentliche Studium einordnete.
Dabei wurden die Studierenden sowohl im Umgang mit Materialien geschult als auch die Eigenschaften von Farben und Formen eingehend erörtert.
Damit erreichte man für die Studenten eine gemeinsame Arbeitsgrundlage.

IM VORSTUDIUM STELLEN SICH DREI AUFGABEN (NACH JOHANNES ITTEN):

  1. Die schöpferischen Kräfte und damit die künstlerische Begabung der Lernenden freizumachen. Eigene Erlebnisse und Erkenntnisse sollten zu echtem Arbeiten führen. Die Schüler sollten sich nach und nach von aller toten Konvention befreien und Mut fassen für eigene Arbeit.

  2. Die Berufswahl der Studierenden sollte erleichtert werden. Die Material- und Texturübungen waren hier eine wertvolle Hilfe. Jeder Studierende fand in kurzer Zeit heraus, welches Material ihn ansprach, ob Holz, Metall, Glas, Stein, Ton oder Gesponnenes ihn zu schöpferischem Tun anreizte. …

  3. Für ihre zukünftigen künstlerischen Berufe sollten den Studierenden die Grundgesetze bildnerischen Gestaltens vermittelt werden. Die Gesetze der Form und der Farbe eröffneten den Studierenden die Welt des Objektiven. Im Verlaufe der Arbeit konnten sich die subjektiven und die objektiven Form- und Farbprobleme in vielfältiger Weise durch dringen. …

Ines (Studentin Grafikdesign, Hochschule f. Kunst u. Design Halle):

Gleichzeitig hatte ich die Möglichkeit mehr...

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Gleichzeitig hatte ich die Möglichkeit, an den angebotenen Kursen teilzunehmen und meine künstlerischen Fertigkeiten zu schulen. Beides bestärkte mich in meinem Studienwunsch. Ich konnte mich sehr intensiv mit dem Naturstudium und gleichzeitig mit dem Erstellen meiner Mappe beschäftigen. Am Ende des Praktikums hatte ich meine Mappe, mir der ich mich in Halle an der Burg Giebichenstein – erfolgreich – beworben habe, erarbeitet.

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Hinrich (Student Bildhauerei, Hochschule f. Künste Bremen):

Unersetzbar war für mich,

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Unersetzbar war für mich, dass ich durch das Praktikum auch außerhalb der Kurszeiten Zugang zu den Ateliers und Werkstätten der Kunstschule hatte, mich in meiner »Freizeit« also auch mit eigenen künstlerischen Ideen und Problemen auseinandersetzen konnte. Die Räumlichkeiten bildeten so für mich ein Fundament, auf dem ich die Arbeit im Studium fortführen konnte. Und nicht zuletzt habe ich das gute Arbeitsklima als angenehm und anregend in Erinnerung...

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Anita (Studentin Architektur, Hochschule Wismar):

Ich habe gelernt und geübt zu zeichnen,

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Ich habe gelernt und geübt zu zeichnen, zu malen und zu formen, unter der Aufsicht professioneller Mentoren, Künstlern, die von der Kunstschule für das Leiten von Kursen gewonnen werden konnten. Zudem war ein wesentlicher Gewinn dieser Umgang mit den Menschen, die die kunstschule besuchen: ganz gleich ob es sich um die anderen Kursteilnehmer, die Künstler oder die Mitarbeiter handelt. Die kunstschule lebt vom Engagement und der Liebe, die die Leute ihr entgegen bringen und in sie hineinstecken...

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